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openHAB fürs Smart Home

4 Februar 2022, 1.984x angezeigt, 4 Kommentare
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So… Nun war es endlich so weit. Ich habe mich letzte Woche nach einer Alternative für Apple HomeKit umgeschaut, weil ich mehr Flexibilität haben wollte und einfach mehr Devices unterstützen möchte. Zudem wollte ich eine unabhängige und flexiblere Steuerung der Aktionen. D.h. z.B. mit den Bewegungssensoren von Philips Hue, dem Wetter von Netatmo, etwas anderes steuern als nur eine Lampe.

Das neue System sollte unabhängig funktionieren, weshalb ich schnell zu einem Raspberry Pi gekommen bin. Zudem war mir ein Open Source System wichtig, sodass drei großes Systeme im Rennen waren. openHAB, ioBroker und Home Assistent. Ich habe ein wenig hin und her überlegt (auch u.a. diese Abschlussarbeit gelesen. Vielen Dank dafür!) und habe mich schließlich für openHAB entschieden. Es ist Open Source, unterstützt zahlreiche Systeme, läuft auf einem Raspberry Pi und wird von einem deutschen Verein und keinem Unternehmen gefördert und koordiniert. Und los gehts…

Raspberry Pi 4B – Mit montierter passiver Kühlung

Bei Amazon habe ich mir ein Raspberry Pi 4B Fertig-Paket bestellt. Ich habe mich für das Paket von NickBox entschieden, weil da einfach alles drin ist. Dies kam fix und war auch schnell in das Gehäuse eingebaut. Mittels des mitgelieferten SD Reader und der Karte, war auch schnell das openHABian Betriebssystem aufgespielt. LAN Kabel angeschlossen und 15 Minuten später war das System im Netz erreichbar. BÄMM! Super einfach in der Installation und ich konnte direkt loslegen. Auf dem iPhone (auch der Watch) und dem iPad konnte ich auch direkt eine App installieren, um auf die Sitemaps (so heißen bei openHAB die konfigurierbaren Seiten) zugreifen zu können. Damit ich das ganze auch von extern steuern kann, habe ich zusätzlich die Cloud-Anbindung durchgeführt. Vorteil ist auch, dass sich aus den Regeln und Automatismen Nachrichten an Smartphone und Tablett schicken lassen. Nach der Installation des „openHAB Cloud Connectors“ sind UUID und Secret auf dem Raspberry Pi mit folgendem Befehl zu finden: echo "UUID '$(cat /var/lib/openhab/uuid)' und Secret '$(cat /var/lib/openhab/openhabcloud/secret)'" Melde man sich dann bei myopenhab.org an, kann man die Verknüpfung zu dem Pi herstellen. Alles sehr einfach und gut dokumentiert.

openHAB Logo – Quelle Wikipedia

Bis hier hin sind ca. 2 Stunden ins Land gegangen. Nachdem das alles läuft, habe ich mich an die ersten Bindings gemacht und ein wenig rumprobiert. Mit den Bindings werden „Things“ aufgenommen, welches physische Geräte sind, welche „etwas können“. Auf meiner Liste standen u.a. Philips Hue, Gardena, AVM, Astro. Dazu demnächst aber noch mehr Information…

Tim Lochmüller Autor
Name: Tim Lochmüller
Webseite: http://typo3blogger.de
Posts: 261 Posts

4 Kommentare »

  • openHAB Raspberry Pi für Dauerbetrieb optimieren - 360°Friends
    openHAB Raspberry Pi für Dauerbetrieb optimieren - 360°Friends sagt:

    […] vor einigen Tagen geschrieben, läuft der openHAB Raspberry Pi inzwischen richtig gut. Da das System rund um die Uhr läuft, ist […]

  • Sebastian
    Sebastian sagt:

    Hi Tim

    ich habe mich für das gleiche System entschieden. Funktioniert gut, insbesondere wenn Du es mit NodeRed verbindest. Was ich leider bisher nicht zum Laufen bekommen habe, ist das KNX Binding (bzw. die einzelnen KNX Adressen).

  • Tim Lochmüller
    Tim Lochmüller (Autor) sagt:

    Hey Sebastian,

    dieser NodeRed Editor ist ja bereits teil der Rules. Oder meinst du etwas anderes? Bzgl. KNX bin ich noch nicht. Meine Komponenten sind aktuell eher auf dem Level Sonos, Hue und Netatmo. Mal sehen, was im nächsten Schritt kommt.

    Grüße,
    Tim

  • openHAB - Erste Bindings - 360°Friends
    openHAB - Erste Bindings - 360°Friends sagt:

    […] den letzten Beiträgen habe ich openHAB eingerichtet und den Raspberry ein wenig optimiert. Nun ist es an der Zeit, die ersten Bindings vorzustellen. […]

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