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NCF – Near Field Communication

11 Mai 2011, 23.906x angezeigt, Kein Kommentar
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NFC Interaktion mit einem Poster (Quelle: Wikipedia - Near Field Communication)

NFC Interaktion mit einem Poster (Quelle: Wikipedia - Near Field Communication)

Einer der ersten Berichte von Tim handelte vom „Verschlüsselungs-“ und Kommunikationsverfahren QR-Code. Meiner Meinung nach ist der Trend hier nie wirklich angekommen, könnte aber interessierte Augen und Ohren für neue, ähnliche Übermittlungswege geöffnet haben.

NFC ist das Stichwort. Diese Abkürzung steht für Near Field Communication und ist ein auf Radiofrequenzen basierendes Datenübermittlungssystem. Diese Technik kann durch zwei verschiedene Arten Informationen empfangen. Wie beim QR-Code ist es möglich, bestimmte Code-Karten oder generell Gegenstände zu „lesen“ die mit einem RFID-Chip ausgestattet sind. RFID steht für “radio-frequency identification”.

Einige von euch, die zum Beispiel mit Lagertechnik oder Haustieren zu tun haben oder oft in der Unibibliothek stöbern, könnte das bekannt vorkommen. Denn auch dort kommen Chips mit RFID-Technik zum Einsatz. An Verpackungen kann man sie als Kunde schon mal gesehen haben, oder man hat davon gehört, wenn man seinen Hund beim Tierarzt mit deiner „digitalen Signatur“ versehen lässt: denn egal ob bei Ware oder Tier sendet der dann eingesetzte Chip ein Signal an ein Lesegerät, welches diese Informationen auslesen kann;egal ob diese Information nun „Goethe – Faust I“, „Artikel-NR. 12GH3“ oder „Fiffi“ lautet. Soweit nichts neues mag man denken.

Gestern aber hat Google offiziell das 0-Click Sharing-System per NFC vorgestellt, welches in der kommenden Android Version 2.4 Ice Cream Sandwich enthalten sein wird. Dieses System, stellt nämlich die zweite, wesentlich interessantere Übertragungmöglichkeit in den Vordergrund:
Meist ist es üblich, das RFID Verfahren zum Auslesen von Daten zu benutzen. Gibt es aber zwei Lesegeräte, sprich zwei NFC-„Prozessoren“, die zur Datenverarbeitung gebraucht werden, können diese sich auch untereinander „lesen“ und so in naher Umgebung Daten untereinander austauschen.
Wie auch schon bei der Erklärung der RFID-Chips: dies ist nichts Neues – bestaunen konnte man das schon im Jahre 2007, als Microsoft seinen Touchscreentisch „Microsoft Surface“ vorgestellt hat. Im Vergleich zum Surface-Tisch ist diese Technik jetzt jedoch erschwinglich und für weitere (mögliche) Geschäftsfelder interessant geworden.

NFC(TM) Logo

NFC(TM) Logo

Dies ist auch erst der Grund, dass ich jetzt darüber berichte. Denn einige der jetzt kommenden Smartphones werden diese NFC-Chips integriert haben oder haben diesen jetzt schon an Board. Ich für meinen Teil werde zusehen, das mein kommendes Mobilfunkgerät (Blackberry Bold 9900) über diese Möglichkeit verfügt. Denn mit Hilfe der NFC Technik sollen in den kommenden Jahren Möglichkeiten eingeführt werden, die uns das Leben enorm erleichtern sollen: zum Beispiel das aus Bibliotheken oder von der Bahn (e-Ticket) bekannte bargeldlose Bezahlen oder aber das Öffnen von Türen.
Objekte, die mit einem NFC-fähigem Gerät interagieren können, werden durch das NFC-Logo gekennzeichnet werden (siehe rechts).

Wie auch beim QR-Code bleibt es abzuwarten, ob sich diese Technik durchsetzen wird. Ich jedoch glaube, das wenn Sicherheitsbedenken für ein solches Zahlungs- und Informationssammelsystem ausgeräumt werden können, damit Interaktionen in der Konsumwelt ermöglicht werden, die zukunftsweisend sein werden.

Anbei noch ein Beispiel-Video von MobileBurn.com wie man NFC benutzen kann :


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Steven Heinze Autor
Name: Steven Heinze
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