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Software installieren – Dein Rechner Package Management

14 Mai 2015, 3.462x angezeigt, Kein Kommentar
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Open Source Apps nutzen

Open Source Apps nutzen

Was wäre das Leben einfach, hätten wir kein Windows! Windows gilt leider als sehr unflexibel und ist leider immer noch sehr verbreitet. Gerade beim Thema Software installieren hat das Betriebssystem von Microsoft einige Defizite.

Software bekommt man heute aus dem Internet. Die Ära der guten alten CD ist zu Ende und zu vielen Anwendungsfällen gibt es inzwischen kostenlose Software Produkte, welche von einer OpenSource Community entwickelt werden. Dies macht den Zugriff auf die Software an sich, sehr einfach. Aber wie installieren wir diese am besten?

Stellt euch vor, ihr bekommt einen neuen Computer! Ihr habt genau vor Augen, mit welchen Programmen ihr schon seit mehreren Jahren arbeitet. Diese kann man im Kopf ein wenig bereinigen, aber es bleibt eine lange Liste von Programmen, welche installiert werden muss. Firefox, Thunderbird, iTunes, VLC, OpenOffice etc. Zu jedem dieser Programme müsst ihr auf die passende Webseite, den Download Bereich suchen, den passenden Download wählen, herunter laden (warten) und die Software installieren (nochmals warten). Liebes Windows: Das nervt!

An dieser Stelle schaffen sogenannte Paket Manager abhilfe. Beim „Package Management“ wird die Software als ein „Paket“ betrachtet, welches wiederum Abhängigkeiten von anderen Paketen in bestimmten Versionen haben kann. Solch ein „Package Management“ gibt es bei Linux schon lange. AppStores (egal ob Apple oder Windows) gehen ein wenig in die Richtung, aber da werden wir keine OpenSource wie Firefox finden. Somit sollten wir das „Package Management“ und das installieren von Software selbst in die Hand nehmen…

Package Management CLI (Klick vergrößern)

Package Management CLI (Klick vergrößern)

OSX

Unter OSX gibt es neben dem App Store z.B. das Programm „brew“, mittels dem ich Pakete verwalten lassen. Mit sehr vielen Paketen (Übersicht auf braumeister.org) ist es in der Bedienung sehr einfach. Zudem gibt es die Erweiterung „Cask“ mittels der sich nicht nur Kommandozeile Programme, sondern auch ganz normale Applikationen (siehe Screenshot oben links) installieren lassen. Auf jeden Fall einen Blick für OSX’ler wert: brew.sh

Linux

Unter Linux ist das ganze noch einfacher. Je nach Distribution gibt es verschiedene Package Manager und ich glaube es gibt keine Linux Distribution, welche ohne einem Package Manager ausgeliefert wird. Ein sehr bekannter Manager ist „apg-get“ (Link), welche u.a. mit Ubuntu ausgeliefert wird. Meistens ist es aber so, dass man einem Linux Benutzer dies nicht erklären muss, da er mit der Konsole „aufwächst“ und ein grundlegendes Verständnis dafür hat, Software auf diesem Weg zu installieren.

Windows

Und nun unser Sorgenkind :) Auch hier gibt es einen Manger für die Verwaltung von Software: chocolatey! Mit fast 3.000 Paketen, lassen sich mit diesem Manager ebenfalls schnell und einfach Software Pakete installieren, ohne durch umfangreiche Setup Prozesse klicken zu müssen. Bei Windows gibt es ja inzwischen ebenfalls einen Store, aber das ist halt nicht das gleiche wie ein „brew“, „apt-get“ oder „chocolatey“.

Fazit

Wie ihr seht, gibt es die passende Software für jedes Betriebssystem, um weitere Programme effizient zu installieren. Ich benutze inzwischen „brew cask“ um ein OSX vollständig neu aufzusetzen. Dafür habe ich meine Liste von Programmen und kann 90% der Software über einen einzigen Befehl installieren. Dann heißt es nur noch 1x warten, bis alles fertig ist :)

Mit welchen Paket Managern habt ihr Erfahrung? Oder installiert ihr jedes Programm einzeln?

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Tim Lochmüller Autor
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