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Mountainboard – ATB

8 Juni 2010, 19.818x angezeigt, 5 Kommentare
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Das NEXT Red Devil Allterrainboard

Das NEXT Red Devil Allterrainboard

Am letzten Wochenende war ich das erste mal mit einem Allterrainboard (ATB) / Mountainboard im Teutoburger Wald unterwegs. Das „Sommer-Snowboard NEXT Red Devil“ habe ich mir bei allterrainboard.de gekauft. Nach wenigen Tagen hat der Postbote das Board bereits gebracht und der Spaß kann beginnen…

Das Board
Das Red Devil (siehe Bild oben) ist ein sogenanntes Cruiser bzw. ein Allrounder Board. Es ist sowohl für Downhill als auch für das Kiten geeignet. Beide Achsen lassen sich modifizieren und für die Federn gibt es mehrere Positionen um diese zu versetzen. Mit „Eggshocks“ lässt sich der Härtegrad der Federung finetunen. Diese „Eier“ sind wichtig, damit sich das Board nicht aufschaukelt, wenn es mal ein wenig schneller wird (dem Fahrstil anpassen). Ab Werk ist eine 9 Zoll-Bereifung im Umfang enthalten, welche sich super für unebenes Gelände eignet. Wenn es dann Richtung Freestyle(Sprünge) oder Straße geht, dann sind 8 Zoll-Reifen die bessere Wahl, weil diese leichter sind und der Schwerpunkt des Boards tiefer ist.

ATB aus der Box - Start der Montage

ATB aus der Box - Start der Montage

Montage
Nachdem das große Paket angekommen ist, habe ich mich direkt ans Werk gemacht. Dem Board liegt eine einseitig bedruckte A4-Seite bei, auf der die wichtigsten Schritte kurz erläutert sind. Werkzeug ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten, somit werden keine zusätzlichen Schraubenzieher, Bohrer oder sonstiges benötigt. Die Achsen sind bereits mit dem Board verbunden und es müssen nur noch die Ränder aufgesteckt und mit einer Mutter verschraubt werden. Die Bindungen sind nicht vormontiert, so wie es in der Anleitung beschrieben ist. Dies ist aber auch nicht schlimm, weil anfangs ein Fahren ohne Bindungen empfehlenswert ist. Somit bin ich erst ein wenig Straße „gerollt“ und habe die Bindungen erst im Anschluss angebracht. Achtung: Pro Bindung gibt es neben den 2×2 Schrauben die ins Board gehen, auch 2×2 Schrauben, welche die eigentliche Bindung halten. Diese hatte ich anfangs vergessen. Nicht das Ihr den selben Fehler macht :)

ATB in Action

ATB in Action

Ersten Meter
Am Wochenende war ich dann zusammen mit Simon im Berg um die ersten Meter auf dem neuen Sportgerät zurückzulegen. Nachdem ausreichend Schutzkleidung angelegt war, haben wir uns erst einmal einen leichten Abhang gesucht. Geschwindigkeit aufzubauen ist gleich zu Beginn kein Problem gewesen, jedoch hilft das nicht viel, wenn man das Bremsen noch nicht beherrscht. Gerade das „Querstellen“ des Boards ist sehr mühsam, auch wenn einen der Untergrund im Wald (Sand,Schotter,Kies) unterstützt. Je schneller man fährt, desto einfacher gelingen einem auch die Kurven. Nach einigen Abfahrten bekommt man ein Gefühl für das Kurvenverhalten, welches dann immer engere Kurven ermöglicht.

Wegen der Bindungen sind schnell Sprünge möglich, weil man nicht wie bei einem Skateboard kicken und reißen (ich glaube das heißt so :) ) muss. Stürze blieben zum Glück aus. Wenn ihr das „Querstellen“ übt, empfehle ich jedem gute Handschuhe, weil die Hände schon das ein oder andere mal den Boden streifen :)

Bei der nächsten Tour sollte dann das „Querstellen“ kein Problem mehr sein. Wenn das Bremsen erst einmal kontrolliert werden kann, können auch die Abfahrten länger und steiler werden. Ich freu‘ mich schon…

Schutzkleidung ist Wichtig!

Schutzkleidung ist wichtig!

Fazit
Das Mountainboard bzw. Allterrainboard ist in jedem Fall ganz weit oben auf der Liste meiner Lieblings-Funsportgeräte gelandet. So etwas wie Streetsurfing stellt es schnell in den Schatten, weil es macht einfach nur Spaß. Auch wenn aller Anfang meist holprig ist, kann man schnell erste Erfolge verzeichnen. Weitere Informationen zu den Mountainboards oder der Sportart selbst gibt es bei allterrainboard.de.

PS: Kein Funsport ohne Schutzausrüstung :) Es hat nichts mit „coolsein“ zu tun, wenn man sich nicht schützt! Wie ihr auf den Bildern und im Video unten seht, kann man sich nicht genug Schützen. Dazu sollte mindestens Hand-, Kopf- und Knie-Schutz gehören, besser noch zusätzlich Rücken- und Ellbogen-Schutz! Wem das am Anfang alles ein wenig viel ist: Es gibt auch eine Bremse für das Board, welche den Einstieg in die Sportart erleichtern soll.

Wie das ganze nun in Aktion aussieht, könnt ihr euch hier anschauen (HD Version bei YouTube):

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Tim Lochmüller Autor
Name: Tim Lochmüller
Webseite: http://typo3blogger.de
Posts: 199 Posts

5 Kommentare »

  • t3n.de/socialnews
    t3n.de/socialnews sagt:

    Mountainboard – ATB…

    Erfahrungsbericht von dem Mountainboard und erste Erfahrungen aus dem Teutoburger Wald….

  • Dakota Kite – Einsteiger Matte | 360°Friends
    Dakota Kite – Einsteiger Matte | 360°Friends sagt:

    […] des Camping Urlaubs haben wir uns im Drachensteigen versucht. Ziel war es einen Drachen, zum Allterainboarding am Strand, zu fliegen. Aufgrund der Witterung haben wir es jedoch nicht geschafft uns mit Drachen […]

  • Den richtigen Helm für den Sport? | 360°Friends
    Den richtigen Helm für den Sport? | 360°Friends sagt:

    […] oder z.B. im Funpark durchgeführt werden. Ich selbst benutze den Helm hauptsächlich mit dem Allterrainboard oder dem Stretsurfing Board. Ski […]

  • Mo-Bo / Motorized Boards | 360°Friends
    Mo-Bo / Motorized Boards | 360°Friends sagt:

    […] Mit 118 Zentimeter Länge und über einen halben Meter breite, stellt das massige Board sogar das ATB in den Schatten. Neben dem Board gibt es noch einiges an mitgelieferten Zusätzen. Die […]

  • Rollei Bullet S5 im Test | 360°Friends
    Rollei Bullet S5 im Test | 360°Friends sagt:

    […] konnte die Cam jetzt (der Extender wirkt wunder) super beim Ski benutzen, aber auch bei Mo-Bo oder ATB Fahrten werde ich mal auf den Extender zurückgreifen. Die weiteren Halterungssysteme, wie z.B. die […]

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