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Speedminton – Wenn dir Badminton zu langsam wird

5 September 2010, 7.776x angezeigt, Ein Kommentar
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Die verschiedenen Speedminton Bälle

Die verschiedenen Speedminton Bälle

Gestern war das Wetter endlich ein wenig besser, weshalb ich Zeit gefunden habe mal wieder zum Speedminton zu kommen. Speedminton ist ein Sommersport weshalb ich mich gefreut habe, dass es dieses Jahr nochmal geklappt hat.

Speedminton wird mit Squash ähnlichen Schlägern gespielt. Zwei Felder, die quadratisch auf dem Boden aufgebaut werden, liegen ca. 10-15 Meter auseinander. Das Netz spart man sich bei diesem Sport komplett, wobei ich auch schon gesehen habe, dass man die hinteren Viertel eines Tennisfeldes benutzen kann und somit auch ein „Netz“ aufgebaut ist. Der Ball erinnert eher an einen Federball. Dieser ist jedoch deutlich kleiner und komplett aus Plastik. Zudem werden drei verschiedene Bälle unterschieden:

Speedminton in Action - Aufschlag von unten

Speedminton in Action - Aufschlag von unten

  • Fun-Speeder – ist der langsamste Ball. Mit einer Flugweite von ca. 25m und 260km/h. (Im Bild oben: orange)
  • Match-Speeder – ist der Wettkampfball. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 290km/h und 30m Distanz super für ein schnelles Spiel geeignet. (Im Bild oben: gelb)
  • Night-Speeder – hat die selben Eigenschaften wie der Match-Speeder, jedoch kann ein Knicklicht/Leuchtstab in diesem untergebracht werden, damit auch Nachts gespielt werden kann. (Im Bild oben: gelb mit weißem Kopf)

Auch wenn die Geschwindigkeiten sehr schnell klingen, die Bälle verlieren schnell an Speed, weil die Bälle im Luftwiederstand stark bremsen. Zudem gibt es Windringe (ebenfalls im Bild oben zu sehen: schwarzer Ring), welche den Speeder ein wenig schwerer machen, damit dieser bei Seitenwinden nicht so stark den Kurs ändert. Die Regeln sind dann denkbar einfach: Während das Spiels versucht man den „Speeder“ in das gegnerische Feld zu schlagen.

Fazit
Der Sport ist auf jedenfall etwas für alle Badminton-, Federball- oder Tennisspieler, die es mal ein wenig schneller angehen wollen. Auch wer es nicht schnell mag, kommt auf seine Kosten, weil der Ball nicht zwingend stark gespielt werden muss. Die beiden Felder sind empfehlenswert, wenn man gegeneinander spielt und auch Punkte zählen möchte. Wer keinen großen Garten hat, sollte eine nahe gelegene Wiese oder einen Sportplatz aufsuchen! Wer Interesse an dem Sport hat oder einen Einstieg sucht, dem empfehle ich ein Starter-Set (Amazon).

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Tim Lochmüller Autor
Name: Tim Lochmüller
Webseite: http://typo3blogger.de
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Ein Kommentar »

  • Badminton-Fan
    Badminton-Fan sagt:

    Klasse Artikel! Ich finde allerdings, dass man schon Erfahrung oder ein Händchen für Badminton haben sollte. Sonst kann Speedminton schnell zur frustrierenden Erfahrung werden…

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