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Unterwasserhockey – Dabei sein ist alles…

2 Juli 2010, 7.688x angezeigt, 3 Kommentare
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Ich gehöre im Freundeskreis mehr zu den Nichtschwimmern. Dennoch habe ich mich heute bei dem Social Event der TYPO3 Developer Days zum Unterwasserhockey hinreißen lassen. Trotz des unpassenden Zeitpunkt des Abendessens, welches direkt davor statt gefunden hat, will ich euch nun ein paar Eindrücke geben.

Unterwasserhockey in Aktion (Quelle: Wikipedia; Benutzer: Hu Totya)

Unterwasserhockey in Aktion (Quelle: Wikipedia; Benutzer: Hu Totya)

Ausrüstung
Zu der Sportart gehört gar nicht mal so viel Ausrüstung, aber man sollte es dennoch zu Beginn in einem professionellen Umfeld stattfinden lassen. Getaucht wird nicht mit Flaschen, sondern es handelt sich um Apnoetauchen. Bei dem freien Tauchen wird man natürlich von einer Taucherbrille und einem Schnorchel unterstützt. Für ein schnelles Fortbewegen unter Wasser, man mag es kaum glauben, gibt es natürlich Flossen. Um nun Hockey unter Wasser zu spielen, hat jeder Spieler einen Hockeyschläger, welcher ungefähr 25cm lang ist (auf dem Bild oben zu sehen). Zusätzlich sind Handschuhe zu empfehlen, falls es etwas auf die Finger gibt. Der Puck erinnert an einen normalen Eishockey-Puck und ist vollständig mit Blei gefüllt.

Nun ist der Spieler vollständig ausgerüstet! Des Weiteren gibt es Tore auf die gespielt wird. Diese sind 3m breit und nicht mehr als eine Metallkante am Beckenrand. Über diese Kante muss der Puck gespielt werden, damit ein Punkt erzielt wird. Der Puck muss dafür im Tor-Bereich liegen bleiben (leicht Senke). Und auf geht’s…

Spiel
Unter Wasser sollte man sich natürlich an Regeln halten, um das Spiel fair zu machen. Der Gegenspieler darf nicht absichtlich berührt werden(pöbeln und meckern fällt ja sowieso flach ;) ) und der Puck ist nur mit dem Schläger zu führen. Das Auftauchen ist natürlich jederzeit möglich. Ich habe auch mit welchen aus dem lokalen Tauchverein gesprochen und die sagten mir, dass vieles unter Wasser möglich ist, auch wenn ich das nicht glauben wollte: ein Puck führen, Puck kontrollieren, gezielte Pässe (flach und gelupft) – alles sei möglich.

Fazit
Ich habe voller Energie das Spiel angegangen und die Einführung mitgemacht. Der Puck lässt sich unter Wasser gut führen und ca. 1-2 Meter weit „schießen“ bzw. wegschieben (bei mir und den anderen Neulingen eher unkontrolliert). Meine Hürde bei dem Sport war die Ausdauer meiner Lunge. Wo andere locker eine Minute unter Wasser bleiben (man bedenke, das man sportlich aktiv ist), habe ich maximal 20 Sekunden Power. Deshalb habe ich mich auch hinterher, bei einem 2-gegen-2-Spiel, im Hintergrund gehalten. Ich denke mal wenn man gerne und viel taucht und genug Ausdauer da ist, macht Unterwasserhockey oder auch Rugby eine menge Spaß.

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Tim Lochmüller Autor
Name: Tim Lochmüller
Webseite: http://typo3blogger.de
Posts: 199 Posts

3 Kommentare »

  • T3DD10 Tag 2 | TYPO3 Blogger
    T3DD10 Tag 2 | TYPO3 Blogger sagt:

    […] Im Anschluss ging es zum Social Event. Letztes Jahr gab es einen Testdive und dieses Jahr Underwaterhockey. Eine sehr spannende und für viele auch neue Sportart. Mehr Infos zum Spiel habe ich bei 360friends.de veröffentlicht. […]

  • Marion
    Marion sagt:

    In welcher Stadt / bei welchem Tauchverein habt Ihr denn gespielt? Bin neugierig, weil ich bislang in Deutschland außer München nur zwei andere Unterwasserhockey-Standorte kenne. Wäre cool, wenn da noch mehr wären…
    P.S.: Wenn man regelmäßig spielt, kommt die Kondition ganz von allein. Die Profis sind selten länger als 10 Sekunden unten, holen aber oft nur 1-2mal Luft, bevor sie wieder abtauchen.

  • Tim Lochmüller
    Tim Lochmüller (Autor) sagt:

    Hallo Marion, wir haben das in Elmshorn (Nahe Hamburg) gespielt. Ich glaube der Verein hieß Schlickteufel. Weitere Informationen findest du unter http://www.schlickteufel.de/ Beste Grüße, Tim

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