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Poweriser – das ultimative Funsportgerät

5 Januar 2010, 9.638x angezeigt, Ein Kommentar
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Sprungstelzen Frontalansicht (Bildquelle: www.kaskaderos.com)

Seit einigen Wochen bin ich stolzer Besitzer eines Funsportgerätes mit dem ich durch die Gegend hüpfen kann. Anfang Dezember habe ich mir Poweriser zugelegt. Das Funsportgerät, welches auch oft als Sieben-Meilenstiefel oder Sprungstelzen bezeichnet wird, habe ich bei Kaskaderos erworben. Leider hat das Wetter an den Wochenenden und die kurzen Tage unter der Woche ein regelmäßiges Laufen bisher unterbunden. Dennoch habe ich das Feedback für euch zusammengestellt, welches ich an 2-3 Lauftagen gewinnen konnte.

Die Stelzen
Die Stelzen sind gut verarbeitet. Im Internet wirken die Stelzen deutlich kleiner als sie in Wirklichkeit sind. Gleich reinschlümpfen war nicht so leicht möglich. Einerseits muss man drauf achten, dass man den passenden Fuß in den passenden Schuh steckt. Dies ist nämlich nur an der Trittfläche ersichtlich, welche auf einer Seite Grade ist. Zudem muss man die Führung für den Unterschenkel anpassen bzw. in meinem Fall weiten, damit man das Bein vollständig in den Schuh stellen kann. Mit einer Wand oder einem Stromkasten (endlich haben die Kästen einen tieferen Sinn) und zwei Handgriffen ist der Schuh angezogen. Der Klettverschluss unterhalb der Kniescheibe lässt sich „komisch“ verschließen, ist aber dennoch gut fixiert. Und dann heißt es los laufen…

Ich auf Stelzen im Herbst (Sicherheit geht vor)

Erste Meter
Aufgrund der Tatsache das ich auf normalen Stelzen nicht laufen kann, ging es mit den Powerisern vergleichsweise schnell. Dadurch das die Stelzen fest mit dem Bein verbunden sind (klassische Stelzen sind dies nicht), hat man nach wenigen Minuten selbständig gehen können. Grade in den ersten 1-2 Stunden empfehle ich nur zu gehen um erst einmal ein besseres Gleichgewichtsgefühl zu bekommen. Im Anschluss kommt dann das leichte Laufen bzw. Springen. Das Joggen oder Laufen ist relativ einfach. Jedoch sollte man nicht vernachlässigen wie anstrengend das Sportgerät ist. Bereits nach ca. einer Stunde Laufen war man richtig geschwächt (auch Abends hat man gemerkt, das man Muskeln an stellen hat wo man gar keine vermutet hat: Kniebereich). Nach dem Laufen kam dann das etwas höhere Springen. Wichtig dafür ist der Sprung mit beiden Beinen. Dieser ist anfangs sehr schwer, jedoch mit genügend Schwung ist es wie auf einem Trampolin und macht richtig Spaß.

Erster Sturz / Sicherheit
In der Anfangsphase bleibt glaub ich ein Sturz nicht aus. Aus Erschöpfung bin ich ein wenig Gegangen und habe kurz einmal nicht aufgepasst. Nachdem ich meine Füße nicht richtig hoch gehoben habe, bin ich ins straucheln gekommen und gestürzt. Der Versuch den Sturz mit zwei Ausfallschritten aufzuhalten ist kläglich gescheitert und hat mich nur noch stark beschleunigt. Da am Kniebereich die Fixierung der Stelzen zu finden ist, habe ich auf Knieschoner verzichtet, was ich bestimmt nicht noch einmal machen werden. Somit waren Schürfwunden an den Knien und ein wenig mehr Respekt vor dem Gerät das Resultat des ersten Sturzes. Wie ich ansonsten geschützt war, sieht man auf dem Bild zur rechten.

Fazit
Erhältlich ist das Gerät hauptsächlich übers Web (z.B. kaskaderos.com). Die Suche nach einem Laden der die Sprungstelzen verkauft war erfolglos (Bielefeld). Vielleicht habt Ihr die Möglichkeit die Stelzen bei einem Freund zu testen, bevor es zur Anschaffung kommt. Die Poweriser selber: Ich hätte niemals gedacht das es solch einen Spaß machen kann einfach durch die Gegend zu springen. Man sollte es langsam angehen und es macht super Laune. Ich werde sobald das Wetter wieder trocken wird, wieder laufen und erneut über die Stelzen berichten.

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Tim Lochmüller Autor
Name: Tim Lochmüller
Webseite: http://typo3blogger.de
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