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Nachtrodeln am Leberblümchenberg

6 Januar 2011, 7.721x angezeigt, 3 Kommentare
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eine kleine Runde im Schnee

Da in Deutschland ein schöner weißer Winter Einhalt gefunden hat, haben ein paar meiner Freunde und ich uns dazu entschlossen, einmal eine etwas andere Art des Standardrodelns zu probieren.

Die Idee:
Nachtrodeln. Vom Prinzip her sehr simpel. Bepackt mit Schlitten, Bier, Glühwein, Shisha, Lampen und warmen Klamotten (rein theoretisch reichen Schlitten und warme Klamotten) sind wir gegen 23 Uhr in den Teutoburger Wald auf dem Leberblümchenberg Rodeln gefahren. Ein Erlebnis, welches jeder von euch mal getestet haben sollte. Die ganze Rodelbahn gehörte uns. Keine Personen die im Weg standen und Fotos für das Familienalbum machten oder ihren Schlitten quer über die Bahn zogen. Auch keine überfüllte Piste. Einfach nur wir und die freie Bahn vor uns.

Licht am Baum


Da diese Strecke an eine Buckelpiste erinnerte und auch mal ein Hindernis (Schneekugel) im Weg lag, haben wir uns entschlossen die Hindernisse mit unseren Taschenlampen zu präparieren. So hatten wir eine ungefähre Vorstellung wo wir lang fahren mussten und wo „Gefahrenstellen“ waren (siehe Bild). Ich muss sagen, diese Idee war von Erfolg gekrönt. Es ist keinem was passiert und sogar 4 weitere nachtaktive Rodler, welche später mit uns auf der Bahn waren, nutzten unsere beleuchtete Strecke.

Ich habe des Weiteren mal versucht auf meinem Skateboard (die Rollen und Achsen habe ich natürlich vorher abgeschraubt) die Abfahrt runter zu kommen. Eine nicht unbedingt gelungene Aktion. Dadurch, dass die Füße nicht wie bei einem Snowboard in einer Bindung sitzen, hat man keine Kontrolle über das Skateboard und fährt (wenn man Glück hat) nur gerade aus. Weiter als 10m bin ich damit nicht gekommen. Lenken und die Fahrt wirklich beeinflussen war nicht möglich. Jedoch konnte man sitzend oder liegend die Fahrt auf dem Skateboard wagen. So kam man auch heile unten an. Neben dem Rodeln war es auch eine neue Erfahrung, nachts auf einer Rodelstrecke im Kreis zu sitzen, Shisha zu rauchen und sich an seinem Glühwein zu wärmen oder ein kaltes Pils zu genießen. Jedoch waren wir am Ende froh, als wir wieder im warmen Auto saßen und es nach Hause ging. Nach ca. 3 Stunden rodeln hat man trotz warmer und dicker Kleidung die Kälte gespürt.

Gemütliche Runde auf der Piste

Gemütliche Runde auf der Piste

Fazit:
Ich kann euch nur dazu raten, wenn ihr in diesem Winter noch einmal die Chance habt so etwas zu machen, oder schon den Gedanken daran hattet…. MACHT ES!!!! Einen solchen Spaß sollte man sich nicht entgehen lassen. Gerne bin ich auch erneut dabei also fragt mich einfach wer weiß vielleicht „pesen“ wir bald zusammen einen Berg runter.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp von mir. Wenn euer Schlitten verrostete Kuven hat, nehmt euch Schmirgelpapier und Kerzenwachs mit. Erst schmirgeln und dann mit dem Wachs die Kuven bearbeiten. So habt ihr mehr Spaß an der Abfahrt.

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Simon Berberich Autor
Name: Simon Berberich
Webseite: http://360friends.de
Posts: 14 Posts

3 Kommentare »

  • Tim Lochmüller
    Tim Lochmüller sagt:

    Mensch, wäre ich auch gern dabei gewesen… So wie das Wetter aber gerade ausschaut wird das ja frühstens nächste Woche wieder was. Ich bin gespannt…

  • Daniel
    Daniel sagt:

    Schöne Aktion von euch. Ich bin des öfteren Nachts mit meinem Mountainbike unterwegs. Das ist auch immer eine mords Gaudi.

  • Tim Lochmüller
    Tim Lochmüller sagt:

    Ich hoffe dazu komme ich auch noch in den nächsten Tagen. Habe mir gerade Bereifung mit Spikes bestellt. Noch nicht Lieferbar, aber ich bin dennoch gespannt…

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