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Es werde Licht! 2.800 Lumen Radlampe im Test

15 November 2014, 3.163x angezeigt, Kein Kommentar
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Wilma Radlampe von Lupine

Wilma Radlampe von Lupine

Endlich ist es wieder dunkel draußen :) Ich habe mich einige Zeit mit meiner alten, „normalen“ Radlampe rumschlagen. Der Akku war zweitklassig und fast immer leer – ausschließlich die Rückleuchte hält gefühlt ewig (LED). Nun wurde es aber Zeit, eine neue Frontlampe zu suchen, mit der man nicht nur bei einer normalen Fahrt in der Dämmerung etwas sieht, sondern auch im Berg in tiefster Nacht den richtigen Weitblick hat. Nach einiger Recherche im Internet habe ich mich dann für den Hersteller Lupine und explizit die Lampe Wilma 7 entschieden.

Wilma Tasche

Wilma Tasche

Nachdem das Gerät bei mir angekommen ist, habe ich die Lampe in einem großzügig bemessenen Tasche (siehe Bild links) finden können, in dem alle Teile der Lampe gut geschützt untergebracht sind. Im Lieferumfang gibt es neben der Tasche, der Lampe und dem Akku, zusätzliche Kabel für die Verbindung, Kabel zum Laden der Lampe, Halterungssysteme und ein zweiter Gummi-Ring für die Montage. Gerade letztere ist wichtig, wenn man eine dünne Lenkerstange hat (wie ich) und die Lampe an dieser befestigen will. Damit man den Ring tauschen kann, muss eine Schraube an der Lampe gelöst werden. Die Verarbeitung macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Alle Komponenten sind massiv gefertigt und gerade die Lampe macht mit dem gebürsteten Metall einen guten haptischen Eindruck.

Wilma 7 Akku Pack

Wilma 7 Akku Pack

Nachdem der Ring der Lampe getauscht wurde, habe ich die Lampe an meinem Lenker befestigt. Wenn das Verlägerungskabel benutzt wird, könnte der Akku als Rücklicht benutzt werden (ist eine Funktion des Akku-Packs). Da meine Rückleuchte jedoch noch intakt und heller als die LEDs des Akkus waren, habe ich den Akku vorn am Rahmen befestigt (siehe Bild rechts), sodass die Kabel nicht bis nach hinten „verlegt“ werden müssen. Die Montage ist sehr einfach, da man ausschließlich den Gummi-Ring um den Lenker und über eine Metall-Kante an der Lampe ziehen muss. Fertig montiert erreicht man alle Funktionen über den Druckknopf auf dem Kopf der Lampe, sodass man auch während der Fahrt schnell die Modi wechseln kann.

Wilma Lampe von oben

Wilma Lampe von oben

Ich hatte die Lampe nun bei einigen Nachtfahren (sowohl Offroad als auch auf der Straße) im Einsatz und bin begeistert. Die Helligkeit ist nicht vergleichbar mit „üblichen“ Fahrradlampen, denn man sieht wirklich alles, was vor einem passiert! Ebenfalls das Umschalten zwischen den drei verschiedenen Modi geht schnell. Dies habe ich gelegentlich benutzt, wenn mir jemand entgegen gekommen ist. Leider habe ich vergeblich versucht, ordentliche Nacht-Fotos zu machen, um euch die Helligkeit zu zeigen. Ich werde dies in den kommenden Nächten mit einem Video nachreichen. Wer jedoch die Helligkeiten der Lampen jetzt schon vergleichen will, kann dies auch auf der Webseite von Lupine machen. Die Jungs von Lupine haben dafür die Leuchtstufen wunderbar visualisiert.

Noch ein paar technische Daten: Wilma 7 hat eine Leuchtdauer von 1:45 bis 150:00 Stunden je nach Helligkeit. Der Akku wiegt 360g und die Lampe weitere 120g. Die Leuchtleistung der 4- Fach Cree XM-L2 LED beträgt bei 28Watt 2800 Lumen. Alle weiteren Details auf der Webseite von Lupine.

Einziges Manko ist, dass ich mich bei meiner ersten Fahrt an der Lampe verbrannt habe. Der Metallkörper der Lampe, welcher die Abwärme der LED abführt, wird sehr heiß. Somit sollte man der Lampe nach langer Benutzung eine paar Minute geben um abzukühlen :) Ansonsten aber auch jeden Fall ein Blick wert, wenn man eine Lampe sucht, welche einem den Weg richtig ausleuchten soll!

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Tim Lochmüller Autor
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