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Libero- und Setterball

15 Dezember 2009, 8.485x angezeigt, 4 Kommentare
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Alle Volleybälle im Vergleich

Alle Volleybälle im Vergleich

Ich schreibe Heute meinen ersten Beitrag für 360°Friends und durfte für Euch zwei ganz besondere Volleybälle testen. Ich werde also im Folgenden meine persönlichen Eindrücke schildern.

Beim Volleyball steht die Technik an oberster Stelle. Um meine Individualtechnik zu verbessern, habe ich mir zwei Volleybälle bei Volleyballdirekt bestellt. Keine normalen Bälle, sondern Bälle die durch ihre besonderen Spezifikationen (Größe und Gewicht) andere Flug- und Spieleigenschaften als ein „normaler“ Wettkampfball entwickeln.

Liberoball

Liberoball

Zum einen den Liberoball, der durch seinen geringen Umfang optisch nicht wie ein Volleyball, sondern eher wie ein Handball, aussieht. Das Gewicht ist identisch mit dem eines Wettkampfballes. Wie sein Name aber schon andeutet, soll durch ihn die Technik des unteren Zuspiels (dem Bagger) verfeinert werden. Um den Liberoball optimal zum Mitspieler zu spielen, muss die Technik einwandfrei sein. Steht das Spielbrett (die Arme) hier nicht genau nebeneinander, wird der Pass aufgrund des geringeren Ballumfangs ungenau. Die Bewegung zum Ball muss zum richtigen Zeitpunkt erfolgen, sonst kommt der Pass nicht da an wo er hin soll.

Zum zweiten – dem Setterball, dessen Größe identisch mit der des Wettkampfballes ist. Hier ist jedoch das höhere Gewicht der ausschlaggebende Faktor. Ein Wettkampfball wiegt 260-280g. Der Setterball hingegen wiegt 400g! Das Einsatzgebiet sind Trainingseinheiten für das obere Zuspiel. Es wird empfohlen zu Beginn den Setterball nur in kurzen Übungseinheiten zu verwenden. Er soll die Kraft des Zuspielers und den optimalen Pass verbessern.

Setterball

Setterball

Persönliches Fazit:

Der Liberoball ist einfach spitze. Er lädt eigentlich alle ein mit ihm zu spielen. Jeder ist verblüfft wie schwierig es doch ist ihn sauber zum Mitspieler zu bringen. Ich nehme ihn immer mit in die Halle weil er einfach handlich und leicht ist. Meine Mitspielerin Anna findet, dass sich der Liberoball auch für die Verbesserung der Angriffstechnik gut eignet. Sein geringer Umfang schult dabei sowohl das Timing als auch die Schlagtechnik des Angreifers, da das Handgelenk genau im richtigen Moment abgeklappt werden muss, um den Ball im Feld unterzubringen.

Der Setterball ist ein optimales Trainingsgerät. Das Trainingsziel, den weiten Pass des Zuspielers zu verbessern, wird schon durch kurze Trainingseinheiten erreicht. Es ist erstaunlich wie schnell Trainingserfolge zu verzeichnen sind. Die Empfehlung ihn nur kurz aber regelmäßig einzusetzen, kann ich nur bestätigen. Unter zu häufigem Training mit dem Setterball könnte die Dosierfähigkeit der Stellspieler leiden, da der Krafteinsatz ungleich viel höher ausfällt.

Wer also an seiner Technik etwas feilen möchte ist bei Volleyballdirekt und den beiden Bällen an der richtigen Adresse.

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Anna Jihan El Sawaf Autor
Name: Anna Jihan El Sawaf
Webseite: http://jihan.fruit-lab.de
Posts: 1 Posts

4 Kommentare »

  • Christine
    Christine sagt:

    Super Post Jihan, und ich kann nur bestätigen, es macht verdammt viel Spaß mit beiden Bällen zu trainieren!

  • Gastbeitrag bei 360friends | Jihan`s Blog
    Gastbeitrag bei 360friends | Jihan`s Blog sagt:

    […] vielseitiger Blog. Ich durfte zwei Volleybälle testen und habe darüber berichtet. Es ging um den Liberoball und den Setterball, schaut es euch einfach mal […]

  • Tim
    Tim sagt:

    Sehr interessanter Beitrag, Anna !
    Ich kann Christine nur zustimmen, es macht sehr Spaß mit beiden Bällen zu trainieren. Viel Erfolg noch ! Und hoffentlich weitere Reviews, danke !:)

    Tim

  • Steffen von VolleyballFREAK
    Steffen von VolleyballFREAK sagt:

    Hey Jihan,

    das ist zwar ein Uralt Artikel von dir aber trifft immer noch zu! Gerade der Stellerball kann ein nützliches Hilfmittel sein um die Athletik des Zuspieler zu gezielt verbessern und wird auch in den unteren Ligen häufig eingesetzt.

    Steffen

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