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Kiteboarding Kurs Fehmarn

12 September 2015, 6.139x angezeigt, Kein Kommentar
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Kiten auf Fehmarn

Kiten auf Fehmarn

Es wird Herbst und der Sturm zieht auf. Bestes Wetter um sich mit einem Drachen quer durch die See zu ziehen lassen. Wir hatten diesen Sommer das Vergnügen unsere Fähigkeiten im  Kite-Sport ein wenig zu vertiefen. Ein Kiteboarding Kurs muss her! Nachdem es bereits einen windlosen Versuch bei „uns“ am Steinhunder Meer gegeben habe, haben wir uns nach einem Surf- und Kite-Spot umgeschaut, welcher eine Wind-Garantie hat. Und was soll ich sagen: gefunden!

Fündig sind wir auf Fehmarn geworden, wo wir alles haben was wir brauchen! Wir haben unsere Zelte auf dem Campingplatz Wallnau aufgeschlagen (Webseite), welcher ebenfalls die Surfschule surfers-p.de beherbergt, bei der wir den Kurs gemacht haben. Der Camping-Platz war gut gepflegt und bis zur Schule, hatten wir ungefähr 20m Luftlinie. Sehr geil! Bevor der Kurs jedoch begonnen hat, hatten wir noch 1 Tag frei…

Am Freitag hat dann endlich der Kiteboarding Kurs begonnen. Mit 6 Leuten haben wir am Kurs teilgenommen. Nach dem Frühstück am Zelt, wurde sich in der Surfschule getroffen. Dort wurde kurz über die Ausrüstung gesprochen. Ausgerüstet wurden wir vor Ort mit einem Neoprenanzug (geliehen) und Neoprenschuhen (gekauft). Zusätzlich hat jeder sein Trapez erhalten, mit dem man später am Kite befestigt wird. Noch fix einen Helm und schon war der Schnelleinstieg zu Ende und wir haben uns 30 Minuten später am Surfspot getroffen. Dort haben wir die Kites und Boards erhalten, mit denen wir den Deich bis zum Anfängerbereich marschiert sind.

Surfschule Fehmarn Wallnau

Surfschule Fehmarn Wallnau

Gemäß der Instruktionen der Kitelehrer wurden dann die Kites ausgepumpt. Was leicht klingt, ist ein Knochenjob! „Ja, die Kites platzen nicht. Immer weiter pumpen!“. Im Anschluss wurden die Leinen ausgelegt und die Ausrüstung angelegt. Nach einer kurzen Info, was heute der Plan sei, ging es aufs Wasser. Der Plan für den ersten Tag war, ein wenig den Drachen kennen zu lernen und erste Bodydrags zu machen. Am Tags zwei sollten dann die Bodydrags wiederholt und erste Starts geübt werden. Soweit so gut…

Kiten im Zweierteam

Kiten im Zweierteam

Nachdem wir die Kites – jeweils immer zu zweit – aufs Wasser getragen haben, haben wir diese gestartet. Jeder der schon einmal eine Lenkmatte geflogen ist, hat sich schnell zurecht gefunden. Neu war: der Kite baut echt viel Power auf. Dadurch waren auch die Bodydrags, bei dem man sich einfach hinter dem Drachen herziehen lässt, überhaupt kein Problem. Nach 4 Wasserstunden im Stehrevier war dann der erste Tag auch schon rum! Die Ausrüstung – welche in Top Zustand war – haben wir dann wieder fix verpackt und sind wieder zum Campingplatz gefahren. Neoprenanzug, Helm und Trapez hat jeder über Nacht behalten, sodass wir diese am nächsten Tag wieder mitbringen mussten.

Am Samstag haben wir uns dann direkt am Surfsport getroffen (spart Zeit :)). Mit der gleichen Prozedur wie gestern, haben wir die Drachen und Leihen schneller in Form gebracht und konnten direkt aufs Wasser. Erneut standen Bodydrags auf dem Plan. Der Fokus war diesmal einhändig und schräg zu driften, da beim Fahren hinterher auch oft einhändig gefahren wird. Da wir die Boards schon auf dem Wasser mit hatten, konnten wir die letzten 2 Stunden auch die ersten Starts üben. Dies funktionierte so „naja“. Mal Stand ich drauf, mal wurde ich 2 Meter aus dem Wasser gerissen. Hat aber richtig Laune gemacht (wenn auch anstregend) und die 50m für die Lizenzstufe 3 habe ich schlussendlich schaffen können. Von den Haltungsnoten wollen wir mal nicht sprechen…

Alles in allem hat es uns sehr gut gefallen. Unsere 8er Gruppe wurde von einem (zwischendurch auch zwei) Kitelehrern betreut, welche auf dem Wasser waren und den Zweiergrüppchen immer die passenden Tipps gegeben haben. Die Ausrüstung machte einen gute Eindruck. Dies finde ich auch wichtig, da ich damit an dem 10 Quadratmeter Kite „befestigt“ bin. Da ist es wichtig, dass ich zu jeder Zeit mich davon lösen kann, ohne das etwas „schief geht“. Am Samstag Abend habe ich dann bei einem Bierchen noch meine theoretische Prüfung gemacht. Somit auch die Lizenz in der Tasche :)

Kiteboarding Licence auf Stufe 3

Kiteboarding Licence auf Stufe 3

Das VDWS Lizenzsystem ist ein System, welches zeigt wie gut man sich mit dem Kitesport auskennt und welche Fähigkeiten man besitzt. Sehr praktisch, da der Sport auf keinen Fall ungefährlich ist. Ich habe zum einen die Theorie machen können (eine Hand voll Fragen auf Basis eines mehrseitigen Lernbuches). Zum anderen habe ich in der Praxis die Stufe 3 erreicht. Nicht viel, aber eine gut Basis für das nächste Erlebnis!

Alles in allem hat es super Spaß gemacht. Auf der einen Seite ist es schwer, da sowohl das Board als auch der Kite gebändigt werden wollen. Auf der anderen Seite macht es aber deutlich mehr Spaß als z.B. an einer Wasserski-Anlage. Großer Vorteil ist hier das Trapez. Dieses sorgt dafür, dass auch bei großen Sprüngen keine Kräfte auf die Arme wirken, sondern der Kiter im ganzen am Becken hochgehoben wird. Sehr entspannt und lässig :) Wir werden das auf jeden Fall nochmals machen, wobei wir vorher noch ein wenig mehr Board-Erfahrung auf den örtlichen Anlangen sammeln werden. Seit ihr auch schon mal Kiteboarden gewesen? Hat es euch Spaß gemacht oder was waren eure Schwierigkeiten?

Die Karte zeigt euch die Location des Campingplatzes bzw. der Surf-/Kiteschule surfers-p.de:

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Tim Lochmüller Autor
Name: Tim Lochmüller
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