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Blogger und Ethik: Was darf ein Blogger und was nicht?

21 Januar 2014, 7.312x angezeigt, 5 Kommentare
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Blogger? Moral!

Blogger? Moral!

Da ich mit diesem Blog noch nie an einer Blogparade teilgenommen habe, ist nun der erste Grundstein gelegt. Rankseller hat über weblogmarketing.de eine Parade gestartet, bei der es um Ethik und Moral im Kreise der Blogger geht. Was ist erlaubt und was drüfen Blogger nicht? Spielt Geld eine große Rolle? Ein paar der vielen Fragen möchte ich auf den Grund gehen.

Ich selbst blogge bereits seit 2006 aktiv in mehren Blogs und habe viele hundert Beiträge verfasst. Meine Berufung zum Webentwickler trägt sein Teil dazu bei, dass ich täglich mit Webseiten, Blogs, Foren und/oder Shops zu tun habe, welche ggf. nicht meinen Wertvorstellungen einer ethisch und moralisch einwandfreien Kommunikation zur Grunde liegen. Aber was kann ich ändern? Muss ich was ändern?

Ich glaube die Ethik und die Moral ist unter den Bloggern ein gern diskutiertes Thema. Ich stehe dem recht simple gegenüber, weil ich finde alles OK und vertretbar, mit dem der Schreiber leben kann, solange dies in dem Rechtsspielraum der jeweiligen Gesetze liegt (ein Beispiel was ethisch und rechtlich nicht korrekt ist). In der Gesetzgebung in Deutschland ist schon eine Menge geregelt, was die Werbung oder der Umgang zwischen den Bloggern an sich angeht. Wenn jemand eine Webseite betreibt, steht es ihm meiner Meinung nach frei ob er mit dieser Geld verdient. Ob dies nun im Rahmen von Unternehmen-Kooperationen, mit Links oder mit Google Adsense geschieht obliegt der Entscheidung des Bloggers.

Klar sollte aber dennoch sein, dass die Leser es lieber sehen, wenn die ethischen Grundsätze der Leser selbst mit dem des Bloggers übereinstimmen. Ist dies nicht der Fall, so ist dies mit dem Wegfall von Besuchern zu merken, sobald neue Maßnahmen an oder mit der Webseite ergriffen werden. Somit ist die Moral/Ethik mehr oder weniger eine Gradwandung zwischen, Besucherzahlen, finanziellen Einnahmen und anderen rechtlichen Faktoren, welcher jeder für sich treffen muss. Die Gradwanderung wird für den Blogger leichter, desto transparenter der Blog betrieben wird. Transparenz, Glaubwürdigkeit und Authentizität schaffen Vertrauen und ich denke mit Vertrauen, kann man über moralische oder ethische Grundsätze hinwegsehen. Damit sollte man es aber auch nicht übertreiben? ;)

Wie ihr seht, ist es ein komplexes Thema. Wenn ihr Blogger seid und Nachts nicht schlafen könnt oder ein schlechtes Gewissen habt, solltet ihr euch Gedanken machen! Wie denkt ihr ansonsten darüber? Mehr Meinungen und Eindrücke erhaltet ihr unter weblogmarketing.de.

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Tim Lochmüller Autor
Name: Tim Lochmüller
Webseite: http://typo3blogger.de
Posts: 204 Posts

5 Kommentare »

  • Blogparade: Blogger und Ethik: Was darf ein Blogger und was nicht? | WebLogMarketing
    Blogparade: Blogger und Ethik: Was darf ein Blogger und was nicht? | WebLogMarketing sagt:

    […] Tim Lochmüller auf http://360friends.de: Blogger und Ethik: Was darf ein Blogger und was nicht? […]

  • Elisabeth Gieseler
    Elisabeth Gieseler sagt:

    Ich denke auch, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen erstmal die wichtigste Basis sind, an die sich jeder halten muss.

  • Markus
    Markus sagt:

    Ich glaube schon, daß es wirklich die Entscheidung des Bloggers sein sollte was er für vertretbar hält. Gesetze schützen die Besucher dann vor allzu argen sprachlichen Ausfällen. :-)
    Ob und wie er sein geld verdient ist dann wieder etwas hakeliger, denn viele Leser merken zB nicht, ob sich ein Artikel um eine Empfehlung dreht, oder ob der Inhalt gekauft wurde. Die Leser die es merken werden zum nächsten Blog weiterwandern.
    Wenn man viel und zeitaufwändig bloggt, dann finde ich es absolut richtig, wenn der Blogger versucht damit auch Geld zu verdienen. Und ethische Grundsätze sind nun mal leider ziemlich unterschiedlich. :-)
    Gruß, Markus

  • Tim Lochmüller
    Tim Lochmüller (Autor) sagt:

    Gerade der letzte Satz fasst es gut zusammen :) Grüße und Gute Nacht, Tim

  • Sabrina
    Sabrina sagt:

    Ich versuche auch immer transparent zu sein für meine Leser aber manchmal ist es gar nicht so einfach da wirklich offen zu sein.

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